Was kann Wollwalk?

Unser Wollwalk besteht aus 100% Schurwolle.

Walk ist der perfekte Allrounder für jeden Tag. Ob im Übergang oder aber im tiefen Winter. Wollwalk ist ein absolutens Naturprodukt. Er ist winddicht, wasserabweisend, sehr strapazierfähig, knitterfrei und sehr gut wärmerückhaltend.

Herkunft:

Unser Walk wird aus der Wolle von Schafen aus Australien und Uruguay hergestellt.
Bei der Haltung der Tiere unterliegen die jeweiligen Farmen dem RWS, dem "Responsible Wool Standard", das heißt, dass die Schafe verantwortungsbewusst gehalten werden.
Wenn dich dieses Thema mehr interessiert →  https://responsiblewool.org/
Dies garantiert auch, dass die Tiere Mulesing-frei gehalten werden.

Pflegehinweis:

Generell musst du Wollwalk nicht waschen. Grobe Verschmutzungen lassen sich im trockenen Zustand gut ausbürsten oder mit einem feuchten Lappen entfernen. Lässt sich ein waschen nicht vermeiden bitte mit schonenden Wollwaschmittel mit der Hand oder in Wollwaschprogramm kalt waschen; bitte nicht drücken oder reiben und keinesfalls auswringen. Das Kleidungsstück zum trocknen ausbreiten und trocknen lassen.

Walkwolle

Walkstoffe sind in Leinwand- oder Köperbindung gewebte Textilien, deren Oberflächen durch Walken (Drücken, Schieben, Stauchen, Pressen und Kneten in warmen, schwach alkalischen oder sauren Bädern) so verfilzt werden, dass die ursprüngliche Webbindung kaum noch oder gar nicht mehr zu erkennen ist. Im Gegensatz zum Filz wird jedoch gewebter Stoff verarbeitet.

Herkunft und Geschichte

Für den Prozess des Walkens von Stoffen machte man sich den schon in vorchristlicher Zeit bekannten Effekt des Verfilzens von Wolle
zunutze. Ursprünglich wurde mit Händen oder Füßen gewalkt. In Schweden existieren einige gut erhaltene Textilfunde aus dem Hochmittelalter (Lödöse, Bockstensmann), die eindeutig – manchmal allerdings nur einseitig – gewalkt wurden.

Bereits im 8. Jahrhundert wurde das Friesische Manteltuch berühmt, das mehrmals in den Schriften der Karolingerzeit erwähnt wird. Das Tuch wurde nach den friesischen Händlern benannt. Die Wolle und möglicherweise auch das fertige Tuch stammten jedoch aus England. Im Hochmittelalter setzten sich immer häufiger Walkmühlen durch, was zur Arbeitslosigkeit vieler Fußwalker führte. Qualitätsbewusste Hersteller feiner Wolltücher zogen hand- oder fußgewalkte Ware wegen der schonenderen Bearbeitung der maschinengewalkten allerdings vor. Mancherorts wurden Walkmühlen wegen der mangelhaften Qualität der bearbeiteten Stoffe wieder verboten oder auf die Bearbeitung billiger Massenware beschränkt[5][6].

Im Laufe des Mittelalters entwickelten sich die späteren Niederlande zum größten Tuchproduzenten Europas. Tuchmanufakturen in Flandern oder auch in Norditalien, die sich auf hochwertige, schwere Stoffe spezialisiert hatten, bevorzugten die kurzschürige, feingekräuselte englische Wolle. Diese wurde in riesigen Mengen exportiert: 1305 umfasste die Ausfuhr mehr als 45.000 Säcke (auf einen Sack ging die Wolle von ca. 220 Schafen, so dass für 45.000 Säcke ca. 10 Millionen Schafe geschoren worden waren).

Zu dieser Zeit war Tuch eine der wichtigsten internationalen Handelswaren.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Walkstoffe